Pisco Original aus PERU!
mehr dazu...
Wein aus Südamerika?
mehr dazu...
Trendige
Getränk des Sommers!
mehr dazu...
Jetzt Original Pisco bestellen!
so lange der Vorrat reicht!
Als die ersten Weinreben im 16 Jh. aus.Europa im ehemaligem Inka-Reich eintrafen, wählte man den südlichen
Teil des heutigen Perus als idealen Ort für Weinbau. Bald begann man aus einem Teil der gewonnenen Trauben
Brandwein zu destillieren. Die erste schriftliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1613. Es handelte sich
allerdings um ein sehr rauhes Destillat, welches die Spanier „Feuerwein“ nannten.

Der Hauptumschlagplatz für Waren aus der Region war ein Hafen, der seit 1574 in Peruanischen Karten als Pisco bezeichnet wird und dem dort zu erwerbenden Brandwein seinen Namen gab. Dieser erfreute sich bei Seeleuten und Ein-heimischen grosser Beliebtheit und erreichte als Exportgut bald auch Europa und Nordamerika. Damals führten noch alle Wege um Kap Horn und somit lag Peru an einer vielbefahrenen Handelsroute. 1641 verboten die Spanier jede Einfuhr von Wein aus Peru nach Spanien um die Position der spanischen Weinproduzenten zu stärken. Durch den Wegfall des grössten Absatzmarktes war man gezwungen mehr Trauben zu Pisco zu destillieren.
Nach der Unabhängigkeit von den Spaniern war Pisco das Hauptprodukt der Weinanbaugebiete, die sich ausschliesslich
auf Peruanischem Boden befanden.Als im späten 19 Jh. Peru im sogenannten Salpeterkrieg von Chile besiegt und Teile
des Landes besetzt wurden, begannen die Chilenen in der Tarapaca Region Pisco herzustellen in dem sie die peruanischen
Techniken kopierten. Erst 1929 wurden definitive Grenzen zwischen beiden Ländern vereinbart und ein Teil Perus wurde
in das chilenische Territorium eingegliedert. Diese Entwicklung führte zu dem andauernden Streit zwischen beiden Ländern
über Pisco als nationales Produkt und mündete in ein gegenseitiges Importverbot. Unbestritten ist, peruanischer Pisco ist
ungleich chilenischem.
Peruanischer Pisco wird ähnlich dem schottischem Whisky in kupfernen Potstills aus klar definierten aromatischen und nicht aromatischen Traubensorten in die gewünschte Alkoholstärke destilliert. Es ist per Gesetz verboten dem fertigen Destillat Wasser zuzusetzen um die Alkoholstärke zu reduzieren. Weiterhin ist eine mindestens 3 monatige Lagerung in Ton, Glass oder Edelstahl Behältern vorgeschrieben, auch hier darf das Lagerungsgefäß die Eigenschaften des Destillats nicht verändern. Jegliche Zusätze die den Geschmack, Geruch, Aussehen oder die Alkoholstärke verändern sind tabu.
Man unterscheidet in Peru 4 Sorten von Pisco: PURE–aus sortenreinen Trauben, sollte nur pur getrunken werden, AROMATIC–aus sortenreinen aromatischen Trauben, wird nur noch selten produziert um sich von chilenischem Pisco zu distanzieren, welcher als Aromatic klassifiziert wird, GREEN MUST-ist ein arme Leute Schnaps und wird aus angegorenem Traubenmost hergestellt, ACHALADO-die häufigste Form ist die Basis für das Nationalgetränk Pisco Sour und entsteht aus dem Most verschiedener Traubensorten, die auch gemischt werden dürfen.
Chilenischer Pisco hingegen wird ausschliesslich aus dem fermentierten Traubensaft gemischter aromatischer Traubensorten wie Muscat oder Pedro Jiménez auf 55-60 Vol% ausdestilliert und anschliessend für einige Monate in Holzfässern gelagert. Hinterher werden verschiedene Destillate mit einander verblendet und mit destilliertem Wasser auf die gewünschte Alkoholstärke reduziert. In den Qualitäten unterscheidet man anhand derAlkoholstärke: REGULAR 30-35Vol%, SPECIAL 35-40Vol%, RESERVE 40-43Vol% und GRAND 43Vol% und höher. Pisco ist ein Stück Zeitreise in Kolonialzeiten des amerikanischen Kontinents.
Anders als Rum, Tequila oder Cachaca, wird Pisco in Peru genauso hergestellt wie vor 400 Jahren (Daniel Estremadoyro-Cocktailhistoriker/Argentinien). Auf Grund der günstigen geografischen Lage gelangte peruanischer Pisco schon früh nach Kalifornien und war dort zur Zeit des Goldrausches Mitte des 19 Jh. wohlbekannt.
Pisco erlangte in San Francisco in der zweiten Hälfte des 19 Jh. als Basis für den Pisco Punch Popularität, welcher in der Bar „Bank Exchange“ von Duncan Nicol kreiert wurde. Dieser hütete das Rezept bis in den Tod und nur interner Spionage ist es zu verdanken, das die Rezeptur der Nachwelt erhalten blieb. Zur damaligen Zeit bot so ziemlich jede Bar in San Francisco Pisco Punch an. Heutzutage ist Pisco weltweit mit einem Drink assoziert, dem PISCO SOUR. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1921 und geht auf einen Victor V. Morris zurück, der seit 1915 die „Morris Bar“ in Lima/Peru betrieb und eine Variation des Whiskey Sours erschuf. Ein Lima-Stadtführer von 1929 preist den Pisco Sour als Highlight eines jeden Lima Besuches an.